Coda, das bessere Dreamweaver

Heute möchte ich euch das Programm Coda der Firma Panic.Inc vorstellen.

Der Entwickler, der zuvor Websites mit einem Texteditor schrieb, diese mit dem Programm Transmit öffnete um sie auf den Server zu laden, die Seite anschließend mit Safari testete und Sql-Befehle ins Terminal hackte, erkannte irgendwann, dass man den Workflow beim Entwickeln, Testen und Veröffentlichen einer Websites auch leichter und vor allem cooler gestalten könnte.

So entstand das Programm Coda. Vor einigen Monaten habe ich mir die Testversion von Coda heruntergeladen und kurz angetestet. Zu diesem Zeitpunkt war die Intension das Programm wirklich nutzen zu wollen nicht so ausgeprägt da ich noch Windows und Dreamweaver nutzte um meine Websites zu programmieren und auf den Server zu laden.

Nun da ich mich Windows komplett abgewandt habe und ich meine Websites nicht wie der Entwickler zuvor mit einem Texteditor schreiben wollte, habe ich mir erneut die Testversion geladen und mir das Programm näher angeschaut.

Nun erkannte ich erst den vollen Leistungsumfang des Programms. Denn genau die Dinge, die mir bei Dreamweaver so gefielen, sind in Coda enthalten. So kann man Websites programmieren wobei das Programm den Entwickler mit Syntaxhighlighting, Autovervollständigung und etlichen Hilfefunktionen unterstützt.
Das allerbeste, ich brauche kein Drittprogramm wie Transmit um meine Dateien zu veröffentlichen.
Je nachdem wie man Code konfiguriert hat, werden Dateien z.B. direkt beim speichern auf den Server übertragen.

Sites

Um Änderungen an seinen Scripts bequem online stellen zu können, benötigt man nun kein externes Programm mehr. Je nachdem wie man Coda konfiguriert hat, reicht es schon, die Datei zu speichern um sie anschließend, automatisch auf den Server zu übertragen. Zuvor muss man lediglich ein Profil für sein Webprojekt anlegen dem man die Zugangsdaten zum FTP-Server zuweist.

Codeansicht

Auch die Codeansicht beinhaltet so einige Dinge die einem Programmierer die Arbeit erleichtern kann.
So gibt es einen Syntaxhighlighter, Codevervollständigung, Zeilennummerierung, eine integrierte Hilfefunktion die es ermöglicht nach der Bedeutung eines Schlüsselwortes in den enthaltenen Reference Books, im Dictionary oder bei Google zu suchen.

CSS-Editor

Auch für Anfänger, die noch nicht jedes Schlüsselwort auswendig kennen, hat Coda einiges zu bieten.
So gibt es z.B. einen CSS-Editor in dem man beliebig die gewünschten Werte für seine Stylesheets eingeben kann. Selbstverständlich kann man diese Eingaben auch in der Codeansicht selbst bearbeiten.

Fazit

Coda ist ein ausgewachsener Editor der es leicht mit großen Programmen wie Dreamweaver aufnehmen und diese in Teilbereichen sogar übertreffen kann. Letztendlich überzeugt auch der Preis von 99$. Wenn man bedenkt dass Dreamweaver CS5 für 399$ über die Ladentheke geht, macht dies die Entscheidung Coda zu kaufen noch einfacher.

Ich kann Coda auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen.

Coda kann man direkt auf der Website des Herstellers als Testversion herunterladen oder käuflich erwerben. Auf der Website gibt es außerdem eine Menge an Plugins und Bücher die man in Coda integrieren und  womit man Coda extrem erweitern kann.

Über Enrico S.

Programmierer, Webdesigner, Grafiker, Blogger, Screencaster, Arduino- und eMobility Enthusiast.

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